Unsere Schule sieht sich als einen lebendigen Teil des Stadtteils Groß-Buchholz und ist darauf bedacht, Institutionen und Personen dieses Stadtteils und des weiteren schulischen Umfelds in ihr Wirken mit einzubeziehen.

Zusammenarbeit mit den Schulen der Region und dem Studienseminar

Anwärterinnen und Anwärter / Praktikantinnen und Praktikanten

In dieser Schule werden regelmäßig 2 Referendarinnen bzw. Referendare des Studienseminars Hannover 2 erfolgreich ausgebildet. Auch Schulpraktikantinnen bzw. -praktikanten werden gern bei uns betreut.

Kooperation mit vorschulischen Einrichtungen 

Kindertagesstätten

Wir kooperieren mit 12 Kindertagesstätten, mit denen ein Kooperationsvertrag besteht. In diesem Rahmen kommen die Schulanfänger der Kitas uns regelmäßig besuchen. Außerdem laden wir uns gegenseitig zu unseren Festen ein.

Zusammenarbeit mit Institutionen / Vereinen / Gruppierungen und Personen

Zahlreichen Institutionen, Gruppierungen und Einzelpersonen stehen der Schule wohlwollend gegenüber. Auf Anfrage sind diese gerne bereit, sich ins Schulleben mit einzubringen. Die Bandbreite der Zusammenarbeit sei hier kurz dargestellt:

Projektbeschreibung "Bilderbuch-AG" (Christine Kappe, Autorin und Grafikerin)

“Wir gestalten unser eigenes Buch” - kulturelle Bildung in der Grundschule

Teilnehmende dieser AG sind Schülerinnen und Schüler der 3. (und demnächst 4.) Klasse, die kreativ sein wollen, einiges über Literatur und Kunst erfahren möchten, und dabei - in spielerischer Form - Lese- und Rechtschreibförderung erhalten.

Ziel des Projekts, das über ein Schuljahr geht, ist es, die Schüler anzuregen, eigene, kleine Geschichten zu schreiben und Bilder dazu zu malen. Eine Auswahl der Beiträge wird dann zu einem Buch zusammengefasst, welches in einer kleinen Auflage (von vielleicht 150 Stück) gedruckt wird.

Bisher haben wir uns auf verschiedene Weise diesem Ziel genähert: um den Kindern die verschiedenen kreativen Möglichkeiten aufzuzeigen, las ich mit ihnen verschiedene Geschichten und Gedichte, wir schauten uns Illustrationen an, malten selbst ein Bild zu einer Geschichte, erfanden umgekehrt eine Geschichte zu einem Bild, sponnen den Anfang einer Geschichte weiter etc.. Wir machten Schreibspiele, bei denen die Kinder sich eingehend mit dem Alphabet und dem Klang der Wörter beschäftigen und selbst Wörter erfinden konnten.

Meine Aufgabe ist es, die Kinder bei der Ausarbeitung ihrer Geschichte zu begleiten. Hier können sie etwas über den Aufbau einer Geschichte, den Stil, Rechtschreibung und Grammatik lernen. Am Schluss habe ich vor, den Schülern zu zeigen, wie man ein Buch für die Druckvorstufe vorbereitet. Auch ist ein Besuch in der Druckerei geplant.

Das fertige Buch soll dann, außer natürlich an die Schüler und die Schule, an Institutionen zu gemeinnützigen Zwecken verteilt werden, an Kinderkrankenhäuser und andere Schulen. Auch müsste es in der Stadtbibliothek ausleihbar sein. Es wird an einem eigenen "Tag des Buches" im Rahmen einer Feier in der Schule vorgestellt, vorgelesen und verkauft.

Das Projekt möchte folgende Zwecke erfüllen:

  • es gehört zur Leseförderung
  • es fördert Kinder, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben
  • es fördert den künstlerischen Nachwuchs (mit der Verbreitung des Buches auch über die Region hinaus)
  • es fördert das im Computerzeitalter gefährdete Medium des Buchdrucks
  • es integriert alle Kinder und fördert die Gemeinschaft, weil alle gleichermaßen mit einem Beitrag im Buch vertreten sind
  • es ist spartenübergreifend, weil nicht nur geschrieben, sondern auch gemalt bzw. gezeichnet wird
  • es muss nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben: wenn es den Kindern Spaß macht, werden sie sicherlich darüber hinaus auch gern selbst schreiben oder malen; vielleicht ist es möglich, dass im Kunstunterricht auch noch ein Buch mit einfachen Techniken selbst gebunden wird
  • es bestünde die Möglichkeit, im Folgejahr ein zweisprachiges Projekt anzubieten (in Zusammenarbeit mit einer Lehrerin oder einem engagierten Elternteil